BOGENBAU ANLEITUNG PDF

Gut geeignet, um dir deinen Bogen selber zu machen, sind Eschen. Das Holz ist stark und flexibel. Du suchst einen Baum mit etwa 15 cm Durchmesser. Vor dem Trocknen des Rohlings kannst du bereits die spitzen Ecken des Stammviertels etwas abarbeiten.

Author:Gagore Fauktilar
Country:Swaziland
Language:English (Spanish)
Genre:Health and Food
Published (Last):6 April 2015
Pages:57
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ISBN:879-5-19244-758-7
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Zur Navigation springen Zur Suche springen Bogenstaves. Nun liegt also der Stave vor dir, und daraus soll ein Bogen werden. Doch wie nur?

Holzfasern sind in Wuchsrichtung gestreckt. Belastung von Holz in Faserrichtung. Auf Zug mit etwa doppelter Belastungsgrenze reissen die Fasern auseinander. Anders sieht es bei Zugbelastung aus — da werden die Fasern einfach auseinandergerissen.

Anders gesagt bricht Holz viel schneller entlang der Fasern statt senkrecht dazu. Achtung: Nicht zu nahe an der Sollbruchstelle fassen, damit das Holz nicht in einen geraden Bruch gezwungen wird, sondern Platz zum Splittern hat. Und das bis beinahe senkrecht zur Biegerichtung! Die Wurfarme sind schliesslich aus genau dem selben Material.

Das Holz spaltet sich einfach — lange bevor die Fasern reissen. Den Unterschied in der Belastungsgrenze kennt man auch vom Brennholz spalten. Holzscheite lassen sich gut spalten parallel zu den Fasern , aber kaum durchtrennen senkrecht zu den Fasern.

In der untersten Grafik laufen die Fasern von der einen Seite zur anderen. In diesem Fall bricht der Bogen, vor allem wenn dies auf einer Strecke von 40 cm oder weniger geschieht.

Mit diesem Wissen kann nun mit dem Bau begonnen werden. Das wichtigste Kriterium — der Ring muss durchgehend sein. Drittes Kriterium: Der Ring muss sich eignen.

Bei wieder anderen sieht man kaum Anzeichen auf die Faserrichtung; Ahorn ist ein solche Kandidat. Was nun? In die Gegenrichtung eingeschnitten muss sich das Holz genau umgekehrt verhalten. Ein Span reisst, wenn er dick genug ist, den Fasern entlang. Zeigen sie in Reissrichtung nach aussen, bricht er so weg, umgekehrt reisst er weiter ins Holz hinein.

Das Eisen sollte wiederum nicht zu scharf sein, da es sonst keine Spaltwirkung hat, die Fasern werden einfach durchtrennt. Je steiler die Fasern stehen, desto steiler auch der Anrisswinkel. Nun ist die Faserrichtung also bestimmt, und der Bogen kann endlich seinen Platz finden.

Idealerweise liegen die Fasern parallel zum Brett, wie oben rechts gezeichnet. Sehr wichtig ist die Arbeitsweise, denn der Ziel-Jahrring soll unverletzt bleiben. Danach wird die mittlere Kante entfernt, und zwar nur so tief, dass der Ring nicht angeschnitten wird. Zuerst aber wird der Rohling schmaler, um das Freilegen etwas zu vereinfachen. Doch wie schmal genau? Muss das so sein? Daraus lassen sich dann beinahe beliebige Designs ableiten. Drei Regeln muss man sich merken.

Die Abnahme ist etwa linear. Unter anderem kommt hier das Hebelwirkungsgesetz zum Zug. Der zweite bricht lange vor dem ersten. Zweitens: Ein doppelt so breiter Wurfarm ist doppelt so stark. Ein 1. Drittens: Ein doppelt so dicker Wurfarm ist acht mal so stark.

In der Mitte geschieht nichts. Nicht ganz — denn schliesslich wollen wir mit dem Bogen auch schiessen. Damit ein Bogen schnell wirft, muss man ihn also einfach schmal und dick und somit leicht bauen. So ist ein Wurfarm denn auch ein Kompromiss — oder die Vereinigung der besten Eigenschaften, je nach Standpunkt. Das macht den Bogenbau abwechslungsreich: Holz ist immer wieder anders. Teils fliessen die Fasern um den Ast herum, teils folgen sie ihm.

Solche Unebenheiten sind nicht gut vorhersehbar, darum ist es sicherer, nicht direkt den Zielring freizulegen, sondern sich langsam dort hinzuarbeiten.

Da der Bogen zum Tillern mit einer Sehne gespannt wird, ist dies ein guter Zeitpunkt, Nocken anzubringen und den Griffbereich grob herauszuarbeiten. Das zweite Fadeout ist viel zu lang, der arbeitende Teil des Wurfarms beginnt erst weit aussen, dort, wo eigentlich nur der kleinere Teil der Wurf- Arbeit geleistet werden sollte.

Ein gutes Fadeout unten darf nicht zu abrupt oben und nicht zu lang Mitte sein. Ein gutes Fadeout ist nicht zu lang ca. Biegung bei den oben gezeigten Fadeouts. Das heisst: Zum Griff hin muss das Fadeout dicker werden, bevor es schmaler wird. Der Wurfarm muss zum Griff hin zuerst dicker und dann schmaler werden, damit keine Schwachstelle entsteht. Abgesehen davon fehlt jetzt nur noch der Tiller und dann eine Sehne, bis der Bogen fertig gebaut ist.

Danach kommt das Tillern mit der Schnur. Mit dem ersten Schritt kann schon eine relativ gute Biegung erreicht werden — rein durch genaues Arbeiten und ohne wiederholtes Aufspannen auf dem Tillerstock. Relativ gut heisst noch lange nicht schussbereit, sondern ohne allzu schwere Schwachstellen. Der Wurfarm in der unteren Zeichnung wurde an der markierten Stelle verletzt, die Gesamtdicke muss verringert werden.

Notfalls kann zur Rettung von gutem Holz stattdessen auch ein Holzpflaster aufgeklebt werden. Kanten abzutragen, bis der Bauch etwa flach ist. Nochmals die Abtragemethode.

9X9 GOBAN PDF

Pfeil und Bogen selber bauen: Eine Anleitung

Viel Spass! Das Entrinden geht am einfachsten mit einem nicht ganz scharfen Messer oder einem verkehrt gehaltenen Ziehmesser Spiegel zeigt nach oben. Oben und unten werden die Wurfarme vorbereitet. Unausweichlich ist nun das Trocknen. Grundausstattung an Werkzeug: Ziehmesser und Schweifhobel. Dazu Sehnengarn. Die Trocknungszeit nutzen wir dazu, einen Tillerstock herzustellen sowie eine Rolle Sehnengarn und fehlendes Werkzeug einzukaufen.

INVESTIGACION DE OPERACIONES PRAWDA PDF

Bogenbau/ Ausführliche Anleitung

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